Kleinunternehmen

Neben der hohen Gefahr von auftretenen Erdbeben im gesamten Land hat Nepal auch mit Übeschwemmungen und Erdrutschen zu kämpfen, besonders während der Monsunzeit zwischen Juni und August jeden Jahres. Viele Menschen verlieren Hab und Gut, auch viele Geschäfte haben große Einbußen zu beklagen. Die hohe Armut und tatsächliche Arbeitslosigkeit im Land ist auch ein Grund, warum viele besonders männliche Familienmitglieder außerhalb Nepals arbeiten gehen. Meist kommen sie nur alle 2 oder 3 Jahre für einen kurzen Urlaub nach Hause. 1/3 der nepalesischen Haushalte hat zumindest eine Person im Ausland arbeiten. Oft wird dann das verdiente Geld vor Ort nicht effizient eingesetzt, so dass ein ständiger Bedarf besteht bzw. mitunter auch neue Schulden entstehen. Das hält den Kreislauf von Migration aufrecht. Wir haben das Ziel diesen Kreislauf zu unterbrechen und Familien zu ermöglichen zusammen zu bleiben. Wir haben begonnen einzelnen Kommunen in West- und Ostnepal zu helfen, indem wir einzelnen Familien einen Minikredit für den Start eines Kleingeschäftes anbieten, wie beispielsweise eine Ziegen- oder Fischfarm. Auch haben wir einen 3-monatigen Näh- und Schneiderlehrgang für einheimische Frauen durchgeführt, das den Frauen ermöglicht ein eigenes kleines Geschäft zu eröffnen.