CGE NETZWERK

Vernetzung mit anderen Christen in unserer Stadt, unserer Region in unserem Land und weltweit ist für uns absolut spannend. Wir denken nicht, dass wir die Einzigen sind die etwas bewegen können, sondern suchen immer wieder nach Gelegenheiten um mit Gleichgesinnten in Partnerschaft unsere Vision und Werte zu leben und bekannt zu machen.

  • Activate Network

    Wir arbeiten in Partnerschaft mit dem Activate Network (https://www.jgdresden.de/netzwerkarbeit/). Diese Beziehung ist über die letzten Jahre immer mehr gewachsen. Über dieses Netzwerk pflegen wir intensive Beziehungen zu einer Vielzahl von Gemeinden im in Deutschland, wie etwa mit der Jesus Gemeinde Dresden, Christliches Zentrum Bielefeld, Gemeinde mit Ausblick Brandenburg, Jesus Zentrum Meißen und dem Christlichen Glaubenszentrum Pasewalk.

    Wir wir sind auch nach wie vor eng Verbunden mit den Gemeinden aus dem Netzwerk New Covenant Ministries International wie z.B. Jesus der Weg München, Der Fels in Güstrow und Christengemeinde Nordhorn. 

  • Ökumenischer Arbeitskreis Eberswalde

    In unserer Stadt arbeiten wir über den ökumenischen Arbeitskreis eng mit den anderen christlichen Gemeinden zusammen.

    Dies sind insbesondere:

    • Advent Gemeinde
    • Bethel-Gemeinde (Baptisten)
    • Evangelische Stadtkirchengemeinde
    • Immanuelkirche (Methodisten)
    • Katholische Kirche
    • Neuapostolische Kirche
  • In der Region

    Auch in der Region sind wir mit anderen Gemeinden und Organisationen vernetzt. So z.B. mit der Evangelischen Christengemeinde Schwedt, Evangelische Stadtmission Prenzlau, Christlich Missionarische Gemeinde Bernau, Gutes Haus in der Uckermark, Missionswerk Josua,...

  • Nepalprojekt

     

    Über uns

    Als Gemeinde haben wir eine Mitarbeiterin nach Nepal entsendet. Sie arbeitet und lebt dort mit ihrem nepalesischen Ehemann als Missionarin. Gemeinsam arbeiten sie im Bereich Gemeinwesen- und Gemeindenetzwerkarbeit in Nepal in verschiedenen Dörfern.

    Gemeinsam wollen wir Menschen helfen sich selbst zu helfen.

    Wir wollen Menschen mit der Guten Botschaft erreichen, so dass Gemeinde Gottes entsteht und wollen die Gläubigen stärken. 

    Vision

    Unsere Vision ist einfach doch tiefgreifend - Menschen retten und Kommunen in Nepal verändern.

    Durch nachhaltige Gemeinwesenprojekte in verschiedenen Bereichen des Lebens (Gesundheit & Hygiene, Bildung, Kleinunternehmen) wollen wir Kommunen in Nepal stärken, deren Lebensbedingungen verbessern und Veränderung hervorbringen. Hierdurch wollen wir Gottes Liebe und Barmherzigkeit an die Menschen weitergeben, die ER geschaffen hat. Vor Ort sind wir Teil eines einheimischen Vereins und arbeiten mit anderen internationalen Organisationen, einheimischen Gemeinden und Freiwilligen zusammen.

    Situation in Nepal

    Nepal hat eine Bevölkerung von etwa 28 Mill. Einwohnern. Die Mehrheit der Bevölkerung ist sehr jung. Über 80 % der Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten.

    Auch wenn Nepal in den letzten Jahrzehnten viel Entwicklungshilfe erhalten hat, wird es noch stets als eines der ärmsten Länder weltweit bezeichnet, es gehört zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. 6 Millionen der Gesamtbevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Bezug nehmend auf die Definition Nepals für Armut bedeutet dies, dass jene Person weniger als einen 1$ pro Tag verdient. Ungefähr 75% der armen Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten.

    Gemäß einer Studie von UNICEF and der Nepalesischen Regierung (2014) besitzt die Mehrheit der nepalesischen Bevölkerung Zugang zu einer verbesserten Wasserquelle. Praktisch gesehen beziehen jedoch noch viele Kommunen, besonders im ländlichen Raum Trinkwasser aus einer offenen Quelle, ungeschütztem Brunnen oder geschützten Brunnen. 

    Nur 1/3 der Bevölkerung hat Zugang zu Abwasseranlagen und etwa 19% der Menschen landesweit haben keine eigene Toilette. Dies bedeutet, dass sie oft die sogenannte "offene Toilette" nutzen müssen. Aufgrund von unsauberen Essen, Wasser und Hygienezuständen breiten sich Infektions-krankheiten wie bakterielle Durchfallerkrankungen, Hepatitis A & E und Typhusfieber schnell aus. (Central Intelligence Agency, 2015)
     

    Projekte

    Unser grundlegender Ansatz ist mit der betreffenden Kommune zusammen zu arbeiten und sie arbeiten zu sehen. Dies gibt ihnen Eigentümerschaft und erhöht die Bedeutung des Projekts für die Kommune. Zunächst beginnen wir mit Recherchen über das Dorf und definieren in einem Seminar gemeinsam mit den Dorfbewohnern konkrete Nöte und vorhandene Ressourcen. 

    Dann erarbeiten wir gemeinsam eine Strategie für die Problemlösung bzw. Erfüllung der Nöte und delegieren die Aufgaben an verschiedene Personen.

    Nach Abschluss des Projekts besuchen wir die Kommune regelmäßig und evaluieren gemeinsam.

     

    Wasserprojekte 

    Gemeinsam mit der Kommune bauen wir Biowassersandfilter und nutzen dabei einheimische Materialien. Diese Filter sind effektiv in der Aufarbeitung des Wassers zu Trinkwasser. Auch installieren wir Wasserhandpumpen für Dorfbewohner, die über keine verfügen oder bauen Wasserleitungen sowie Wasseraufbewahrungsbehälter.

     Wassertank Bhidang, Dhading (2016)

     Handpumpen Naya Basti (2018, 2019)

     

    Wasserleitung in Dopka, Westnepal (2019)

     

    Toilettenprojekte

    Im Bereich der Sanitäranlagen hat es in den letzten Jahr in Nepal schon viel Fortschritt gegeben. Dennoch nutzen noch stets beinahe 20 % der Bevölkerung die sogenannte "offene Toilette". Beinahe die Hälfte dieser Personen wird der ärmsten Bevölkerungsgruppe zugeordnet. 

    Toilettenprojekt in Dumauliya (Westnepal)

    In 2014 haben wir 6 Toiletten in der Kommune Dumauliya in Westnepal gebaut. Vorab nutzten diese Bewohner die sogenannte "offene Toilette".

     

    Toilettenprojekt Naya Basti (Chitwan) (2016 & 2018)

    Das Slumdorf Naya Basti (Chitwan) verfügt über 180 Haushalte und nutzte vorab einfach gegrabene gebaute Löcher umgeben mit Stoff oder Plane als Sichtschutz. Besonders in der Regenzeit wurden diese sehr rutschig and es gab viele Unfälle. Auch Krankheiten entstanden vermehrt. Es war uns möglich 30 Toiletten für das Dorf zu bauen. In 2018 konnten wir noch 5 weitere Toiletten installieren.

      

     

    Toilettenprojekt Khotang (Ostnepal) (2019)

    Im Projektstandort Likchi Ramche, Khotang sind wir dabei 2 Toiletten und ein Bad für die einheimische Gemeinde zu bauen, mit der wir eng zusammen arbeiten.

     

    Trainings- und Ressourcenzentrum

    In der Region Khotang im Nordosten Nepals sind wir im Dorf Likchi Ramche tätig. Auf einem erworbenen Grundstück haben wir den Bau eines Trainings- und Ressourcenzentrum beinahe abgeschlossen.

    Dieses Zentrum verfolgt zwei Ziele: zum Einen soll es Training im Bereich Landwirtschaft und Tierhaltung für die einheimischen Dorfbewohner anbieten, um ihre Erträge zu stärken und damit auch ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

    Zum Zweiten wollen wir dieses Zentrum als Netzwerkort für die einheimischen Gemeinden nutzen, in dem sie sich gegenseitig stärken und ermutigen können und gemeinsam studieren.

     

     

    Kleinunternehmen 

    Neben der hohen Gefahr von auftretenen Erdbeben im gesamten Land hat Nepal auch mit Übeschwemmungen und Erdrutschen zu kämpfen, besonders während der Monsunzeit zwischen Juni und August jeden Jahres. Viele Menschen verlieren Hab und Gut, auch viele Geschäfte haben große Einbußen zu beklagen.

    Die hohe Armut und tatsächliche Arbeitslosigkeit im Land ist auch ein Grund, warum viele besonders männliche Familienmitglieder außerhalb Nepals arbeiten gehen. Meist kommen sie nur alle 2 oder 3 Jahre für einen kurzen Urlaub nach Hause. 1/3 der nepalesischen Haushalte hat zumindest eine Person im Ausland arbeiten. Oft wird dann das verdiente Geld vor Ort nicht effizient eingesetzt, so dass ein ständiger Bedarf besteht bzw. mitunter auch neue Schulden entstehen. Das hält den Kreislauf von Migration aufrecht.

    Wir haben das Ziel diesen Kreislauf zu unterbrechen und Familien zu ermöglichen zusammen zu bleiben. Wir haben begonnen einzelnen Kommunen in West- und Ostnepal zu helfen, indem wir einzelnen Familien einen Minikredit für den Start eines Kleingeschäftes anbieten, wie beispielsweise eine Ziegen- oder Fischfarm. Auch haben wir einen 3-monatigen Näh- und Schneiderlehrgang für einheimische Frauen durchgeführt, das den Frauen ermöglicht ein eigenes kleines Geschäft zu eröffnen.

     

     

    Schulwiederaufbau

    Das verherrende Erdbeben, das Nepal am 25. April 2015 traf, hat großen Schaden hinterlassen, der bis heute sichtbar ist. Bei diesem Erdbeben der Stärke 7.8  gab es mehr als 9000 Tote zu beklagen, Tausende von Verletzten und viele Hundertausende Menschen, die heimatlos wurden.

    Notunterkünfte mussten zur Verfügung gestellt werden. In dieser Situation waren Kinder insbesonders der Gefahr von Verschleppung, Ausbeutung und Menschenhandel ausgesetzt. Insgesamt wurden 35.000 Klassenräume durch das Erdbeben zerstört oder schwer beschädigt. Kindern wieder einen normalen Alltag zu bieten war ein großes Ziel von uns. Durch Spenden aus Deutschland waren wir imstande die Naulingeshwari Schule in Langarche, Sindupalchok, nordöstlich von Kathmandu wieder aufzubauen und im März 2017 feierlich einzuweihen.

    An dieser Schule lernen 218 Schüler in den Klassen 1-8 und werden von 7 Lehrern unterrichtet.

     

    Gemeindenetzwerkarbeit

    Betreffend unserer Vision die Kommunen Nepals in verschiedenen Bereichen des Lebens zu stärken wollen wir auch die einheimischen Gemeinden vor Ort stark machen. Die christliche Gemeinde Nepals is verglichen zu anderen Ländern noch sehr jung. Nachdem das Land für jegliche ausländische Religion verboten war, wurde nach der Öffnung des Landes hierfür in 1952 die erste christliche Gemeinschaft in Pokhara gegründet. In den letzten mehr als 60 Jahren gab es einen rapiden Wachstum der Christen in Nepal. Hausgemeinden wurden überall im Land gegründet.

    Deren Leiter sind oft hungrig und wünschen sich geistliches Training. Wir wollen sehen, dass Gemeindeleiter und Gläubige im Wort Gottes ausgerüstet werden, so dass sie imstande sind andere Gläubige zu lehren und hierdurch auch neue Gemeinden pioniert werden.

    Wir sind uns bewusst, dass die Gemeinden in den Dörfern eine unglaublich wichtige Rolle spielen. In der Zusammenarbeit mit ihnen bekommen wir viele 'offene Türen' in die Kommune und entwickeln langlebige Kontakte und Partnerschaften!

     

     

    Anteil haben

    Einsatz vor Ort

    Als Einzelperson oder Gruppe seid ihr herzlich willkommen uns praktisch vor Ort zu unterstützen.

    Weitererzählen

    Indem ihr eurer Familie, Freunden und Menschen um euch herum von unserer Arbeit erzählt, könnt ihr noch mehr Menschen über die Situation in Nepal wissen lassen.

    Spenden

    Die gesamte Arbeit wird durch Einzelne und Gruppen getragen bzw von Partnerorganisationen unterstützt. Wir können nur soviel leisten, wie Finanzen vorhanden sind. Mit deiner Spende hilfst du direkt den Menschen in Nepal.

    Spendenkonto: 

    Christus-Gemeinde Eberswalde e.V.

    IBAN: DE03 3506 0190 1552 4500 31

    BIC: GENODED1DKD

    Damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können vergessen Sie bitte nicht ihren Namen und Anschrift bei der Überweisung anzugeben.  

     

     

 

2019  Christus-Gemeinde Eberswalde